Weltbewahrung, Subjektivismus und Wahrheitsbestimmung – zu Artikel 1 des Apostolischen Glaubensbekenntnisses (Apostolicum)

Fragt man in bestimmten Kreisen der Kirche danach, was die Aufgabe der Kirche sein soll, dann kann man ungefähr folgendes hören: Die Kirche soll den Menschen die Möglichkeit bieten, ihr eigenes Leben zu deuten. Deshalb werden dann die Glaubenssätze des Christentums auf keinen Fall mehr als verstehbare, inhaltlich bestimmende Sätze verstanden, denn das würde ja

Offenbarung gibt es nur von Außen – und eine faire Einschätzung der lettischen Kirche gibts bei Holger LaHayne

Holger LaHayne ist ein reformierter Missionar in Litauen und hat sich schon öfter, im Bezug auf Worthaus, in dieser Art zu Wort gemeldet. Nun bespricht er einen Videoblogpost von Hossatalk und es lohnt sich sehr, hinzulesen. Mir persönlich war der Videobeitrag schon zuvor begegnet und ich bin Herrn LaHayne sehr dankbar für die Mühe, die

Mit Popcorn in der Vorlesung – bei Prof. Luthardt – Pantheismus

„Pantheismus bezeichnet nicht bloß einen Gegensatz der Anschauungen von Gott, sondern auch von der Welt, von der Lebensaufgabe und allen sittlichen Gemeinschaften des irdischen Lebens. Der Pantheismus als allgemeine religiöse Stimmung ist die Grundlage des Polytheismus und aller Naturreligionen. Als philosophischer Pantheismus ist er in die griechische Philosophie zuerst durch die Eleaten eingeführt. In die

Wie soll es ein Prediger mit christlicher Apologie und mit Kritik halten? Wir fragen Conrad Porta & Luther

5 Beweise mir aus der heiligen Schrift und Luthero, dass ein Prediger falsche Lehrer und falsche Lehre strafen solle und müsse? Antwort: Daß ein jeder Prediger falsche Lehre zu strafen schuldig, ist kund und offenbar aus dem l3. und 18. Cap. Deuteronomii, da Moses Solches mit seinen! Exempel lehret. Jtem aus dem Exempel des Propheten

Zwei Reiche, zwei Welten oder: Wie ist das mit der politischen Gebundenheit im Luthertum?

Wenn es um die Rolle der Kirchen in der Zeit des Nationalsozialismus geht, so kommt die evangelische Kirche dabei oft nicht gut weg. Der Tenor lautet: Die Meisten haben einfach mitgemacht. Theologisch Gebildete können sogar vorwerfen: sie haben nicht nur mitgemacht, sie haben sogar angestachelt. Die Namen derer, die als Mitmacher, Apologeten und Unterstützer des