Essgewohnheiten – unsere Serie zur Abendmahlsgemeinschaft – 5) Die Abendmahlslehre in der Konkordienformel Teil 1

Anmerkung: Der Beitrag unseres heutigen Autors beleuchtet, welche Probleme, die bereits vor reichlich vierhundert Jahren in der Konkordienformel behandelt wurden, in der modernen Ökumene erfolgreich als Lösung verkauft wurden bzw. heute noch werden. Besonders geht es hier um folgenden Lösungsansatz: Gravierende Unterschiede zwischen verschiedenen Bekenntnisgemeinschaften werden durch Formulierungen der Streitfragen gelöst, die so offen sind,

Irrtümer, die zu Schaden führen – Valentin Ernst Löscher

Im heutigen kleinen Textausschnitt listet Valentin Ernst Löscher Religionsübel auf – also menschliche Fehl- und Missverständnisse des christlichen Glaubens. Da die Kirche, laut CA 7, überhaupt nur in der Verkündung, im Bekennen, des Evangeliums nach dem wahren Verständnis des Neuen Testaments besteht, sind solche Fehlehren somit exitenzielle Gefahren. Ihnen muss in der Kirche gewehrt werden,

(Semi)Pelagianismus – Ichschaffdasschonichschaffdasschon oder „Irgendwie muss es doch um mich gehen!“

Zu dem schönem Zitat von studiosus theologicus passt es gut, den ersten Eintrag in unserem Lexicon der wichtigsten Häresien folgen zu lassen, das den von der Kirche als dem Evangelium entgegengesetzt verurteilten, falschen Lehren gewidmet ist. Zum ersten also (in nicht-chronologischer Reihenfolge) Pelagianismus und Semipelagianismus. Und das nicht ohne aktuellen Grund. Am Ende dieses kleinen