Der Gegensatz von Glauben und Verstand – ist eine persönliche Glaubensfrage – Prof. Künneth

Sodann gilt es zu bedenken, dass die bis heute fortgepflanzte Meinung, der Verstand stünde im Widerstreit mit dem christlichen Glauben, einen grundsätzlichen Irrtum darstellt. Vermag es schon an und für sich keine voraussetzungslose Wissenschaft zu geben, so besteht erst recht niemals eine Voraussetzungslosigkeit gegenüber historisch geistigen Tatbeständen. Auch die rationalistische Betrachtungsweise lebt von ganz bestimmten

Genaue Betrachtung einer Hure – Wie war das jetzt mit Luther und der Vernunft?

Wo Studiosus Theologicus eine verschiedene Deutung der Vernunft zwischen Welt (oder mit Eph. 2,3 sarkos, also Fleisch) und Glaube ausarbeitete, möchte ich versuchen, einen grundlegenden Unterschied zwischen zwei Nutzungsweisen derselben Vernunft mit Fokus auf Martin Luther herauszuarbeiten. Der von ihm schon gezeigte, widersprüchliche Befund bezüglich der Einschätzung der Vernunft in der (Hebr. z.B. Tebunah, bei

„Was meinen wir überhaupt?“ II – Mit Popcorn in der Vorlesung – bei Prof. Luthardt: Semantische Spielchen und ein herber Verlust

Letzte Woche schon ging es um Semantik im Sinne der Frage, ob man sich denn die Bedeutung von Worten einfach so selbst frei wählen darf und was das für Konsequenzen hat. Diese Sache ist aber keineswegs erst fünfzig Jahre alt, auch wenn die Herrn Derrida, Foucault, Deleuze und so weiter sich vielleicht gern origineller eingeordnet