Essgewohnheiten (7) Die theologischen Probleme der Leuenberger Konkordie – zweiter Beitrag Prof. em. Kandlers

Unser Gastautor Prof.Kandler bringt seinen Beitrag zur Leuenberger Konkrodie hier mit einem zweiten Teil zum Abschluss, indem er theologische Probleme auflistet und auch darauf hinweist, wie dieses, vielen kaum bekannte, Dokument doch praktisch unsere Gottesdienste tief beeinflusst.   War bereits im vorhergehenden Beitrag zur Leuenberger Konkordie im Grundsätzlichen aus lutherischer Sicht Stellung genommen worden, so

Mit Popcorn in der Vorlesung bei Prof. von Harless – Über theologische Fortschritte

Nach unserem derzeitigen Weltbild ist immer das Neue das Bessere. Das war nicht immer so – im Humanismus und der Reformationszeit lautete die Devise: Das Alte ist gut, je älter, desto besser. Und alles, was neu eingeführt werden sollte, musste auf einen alten Ursprung zurückgeführt werden. Aber auch das war damals eine neuartige Form des

12 Thesen zur exegetischen Auswirkung von Sola Scriptura

Das bekannte Schlagwort “sola scriptura” – Allein die Schrift, mit dem gewöhnlich Luthers Verständnis der höchsten Autorität zur christlichen Entscheidungsfindung zusammengefasst wird, bietet oft Anlass für Verkürzung und Verwirrung. Im Folgenden deshalb zwölf Überlegungen über die Auswirkungen des „sola scriptura“ für das Lesen der Heiligen Schrift. Wenn Luther den Grundsatz sola scriptura formuliert, so ist

Essgewohnheiten – unsere Serie zur Abendmahlsgemeinschaft – 6) Die Abendmahlslehre in der Konkordienformel Teil 2.1: Über die Gegenwart Christi im Abendmahl

Anmerkung: Der heutige Beitrag schließt an diesen vorausgegangenen Beitrag an, welcher die Probleme, die bereits vor reichlich vierhundert Jahren in der Konkordienformel behandelt wurden und in der modernen Ökumene erfolgreich als Lösung verkauft wurden bzw. heute noch werden, benennt. Einleitung Der VII. Artikel der Konkordienformel versteht sich als Auslegung und Verteidigung der Confessio Augustana invariata

Martin Chemnitz – Was sagt die Bibel über die Taufe? … Na das, was die Lutheraner glauben! Mensch!!

Nachdem wir schon ein paar Mal darüber geschrieben haben, welche Bedeutung dem Abendmahl zukommt, wird es nun auch einmal Zeit für eine etwas gründlichere Betrachtung der Taufe. In folgendem Überblick hat Martin Chemnitz (1522- 1586) Antworten auf wichtige Fragen zur Taufe zusammengetragen, natürlich immer auch unter Hinweis auf ihre biblischen Begründungen. Nun aber lassen wir

Huhn und Ei der Weltveränderung – über Gesetz und Evangelium beim Thema Berufung

Aus aktuellem Anlass entspringt unser folgender Beitrag einem Impuls des Kirchentages. Wir wollen allerdings nicht die Veranstaltung werten, Top-/Flop-10-Listen erstelle, sondern auf eben jenen konkreten Punkt genauer eingehen. „Aktiv werden und sich einmischen, wo die Würde des Menschen bedroht ist und wo die Natur, die uns als Schöpfung Gottes anvertraut ist, zerstört wird – das

Mit Popcorn in der Vorlesung – bei Prof. Luthardt: Wer ist Gott? Christentum vs. Pantheismus

In seiner ersten apologetischen Vortragsreihe „Über die Grundwahrheiten des Christenthums“, 1864, Leipzig, beschäftigt sich Prof. Luthardt in seinem 3. Vortrag mit dem persönlichen Gott, dessen Bekenntnis er als dezidiert christliches herausarbeitet und dem, zu seiner Zeit und zu unseren Zeiten, weit verbreiteten westlichen Pantheismus entgegenstellt. Diesen könnte man für uns folgendermaßen übersetzen: Goethe und Schiller z.B.

Essgewohnheiten – unsere Serie zur Abendmahlsgemeinschaft – 5) Die Abendmahlslehre in der Konkordienformel Teil 1

Anmerkung: Der Beitrag unseres heutigen Autors beleuchtet, welche Probleme, die bereits vor reichlich vierhundert Jahren in der Konkordienformel behandelt wurden, in der modernen Ökumene erfolgreich als Lösung verkauft wurden bzw. heute noch werden. Besonders geht es hier um folgenden Lösungsansatz: Gravierende Unterschiede zwischen verschiedenen Bekenntnisgemeinschaften werden durch Formulierungen der Streitfragen gelöst, die so offen sind,