Mit Popcorn in der Vorlesung: Prof. Luthardt: Die Bedeutung der Lehreinheit für die Lutherische Kirche

Das Buch von Dr. Schenkel: Die protestantische Freiheit

Die gesammelten Vorträge von Luthardt

Kann eigentlich jeder predigen, was er möchte? Was macht die Kirche zur Kirche? Was sind Protestanten? Und was Lutheraner? War das 19. Jahrhundert wirklich so gähnend langweilig?

Und, da Luthardt ja sagt, dass er hier nicht über die dogmatische Seite spricht, hier eine gute Einführung zu dem Thema, ein Vortrag von Dr. Ziegler, zu deutsch: „Lehreinheit und Kirchengemeinschaft“:

http://media.ctsfw.edu/Video/ViewDetails/4476#_blank

Und, zu guter letzt, das Zitat, das ich nicht fand. Dr. Schenkel zitiert Dr. Ullmann aus dessen „Theologisches Bedenken“: „„Wer dem Theologen das Christenthum abspricht, mit dem kann dieser eben so wenig etwas zu verhandeln haben, als der Philosoph mit einem Gegner, der ihm die Vernunft abspricht.“ Ergo, wer Theologe ist, ist de facto auch immer Christ, ganz unabhängig von dem, was er glaubt. Eigentlich praktisch, oder? Aber auch das ganze Beispiel hakt, denn man spricht für gewöhnlich einem Argumentierenden nicht die Vernunftbegabung ab, sondern kritisiert die vernunftgemäßheit bzw. logische Schlüssigkeit des Arguments. Ab einem bestimmten Punkt lassen sich jedoch aus wiederholt unlogischem Argumentieren berechtigte Rückschlüsse auf den Argumentierenden ziehen.

 

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