Pfr. Dr. Malte Detje: „Wozu braucht man heute noch Ecclesiologie?“

… oder vier Pflöcke für ein Halleluja, wie wir den Vortrag gern nennen.

Derzeit kann unser Podcast-Duo den Pod übergangsweise nicht stemmen. Die Hoffnung geben wir aber noch lang nicht auf, gerade auch, wenn wir einen Ersatz finden können, der uns noch toppt. Wie heute: Malte Detje kennt sich bestens mit allen menschenmöglichen Varianten der Kirchenwachstumsstrategien aus. Gerade er jedoch, will uns etwas altes und „vielleicht langweiliges“ ans Herz legen. Und wenn wir das hier auf Lutherisches Lärmen bringen, kann sich der geneigte Hörer schon denken, dass es in eine Richtung geht, die sich um Christus, um Gottes Wort und seine Sakramente dreht. Un-glaub-lich gut und empfehlenswert. Wir wünschen viel Spass damit!

Und noch die Show Notes:

Hier gibt es den ersten Teil der englischen Ausgabe der Ecclesiologie von Johann Gerhard (einem der absolut größten lutherischen Theologen und heute wie damals extrem relevant). Hier auch den zweiten Teil. Und warum gibts den nicht auf Deutsch?

A) Weil noch bis zum 2. Weltkrieg eine derartige Versiertheit in Latein bei Theologen vorrausgesetzt wurde, von der wir heute nur träumen können.

B) Weil sich ein Verlag und Geldgeber für dieses unglaublich wichtige Projekt finden müssen. Sollte jemand Interesse haben, bitte melden Sie sich unter der Rubrik „Zurücklärmen“ bei uns.

Die Lateinische Gesamtausgabe (zum üben 😉 ) ist am besten hier einzusehen oder runterzuladen.

Ein sehr schönes, kleines Buch von Gerhard gibt es jedoch, bestimmt für den persönlichen Gebrauch in der täglichen Lesung. Die Heiligen Meditaionen.

 

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