Gesetz und Evangelium im Bauch des Fisches – Die Notwendigkeit des Gesetzes anhand von Jonah

 „Wo das Gesetz und Euangelium fein eigentlich unterscheiden wird, nehmlich, daß das Gesetz schreckt, verdammet und tödte, das Euangelium aber tröstet, selig und lebendig macht, da bleibt die ganze christliche Lehre rein und lauter, daß man sich dadurch wol alles Aergerniß und Jrrthums erwehren kann. Jtem so kömmet auch dieser Nutz daraus, daß die Christgläubigen […]

Gottesdienstnachlese 17.01. – 2. Korinther 4, 6-10 – Es geht um Essenz nicht um Akzidenz

Denn Gott, der gesagt hat: „Aus Finsternis wird Licht leuchten!“, er ist es, der in unseren Herzen aufgeleuchtet ist zum Lichtglanz der Erkenntnis der Herrlichkeit Gottes im Angesicht Jesu Christi. Wir haben aber diesen Schatz in irdenen Gefäßen, damit die überschwängliche Kraft von Gott sei und nicht von uns. Wir sind von allen Seiten bedrängt, […]

Gottesdienstnachlese – 15.11.2015 – Matthäus 25, 31-46 – Das Gleichnis von den Schafen und Böcken … und Sherlock Holmes

Wie auch in dem von mir besuchten Gottesdienst am vorvorletzten Sonntag richtig gesagt: eine schwierige Stelle. Denn auf den ersten und auch zweiten Blick wird hier die Teilung der Menschheit in Gerechte und Ungerechte an ihrem Handeln am Nächsten festgemacht. Wie kann man nun mit ihr umgehen, wenn man auf der einen Seite die Rechtfertigung […]

Gottesdienstnachlese – 08.11.2015 : Psalm 90: Nicht „So ist das Leben eben“ sondern der Zorn Gottes, das gefallene Leben und die Erlösung aus demselben

In dieser Serie werden Betrachtungen zum jeweilig letzten Gottesdienst aus der Perspektive lutherischer Theologie gesammelt. Zu Psalm 90 Im Allgemeinen sind mir bezüglich Psalm 90 bisher nur Interpretationen begegnet, die im Sinne einer allgemeinen Beschreibung des menschlichen Lebens vorgehen. Grundlegend ist hierbei immer gewesen, dass das Leben des Menschen und der Mensch selbst nun einmal […]

Wie legen wir die Bibel aus? Anmerkungen von Matthias Flacius zu einer immer wieder zu führenden Debatte

Dass die Bibel ausgelegt wird, darüber besteht wohl unter Christen unterschiedlicher Konfession und kirchlicher Prägung kaum Diskussionsbedarf. Dass sie ausgelegt werden muss, ist vermutlich schon etwas umstrittener. Mancher würden wohl sagen, dass der reine Buchstabe genügt und jede Auslegung überflüssig ist, weil sie die Objektivität des göttlichen Wortes verfälscht. Andere, die nicht infrage stellen, dass […]