Gesetz und Evangelium im Bauch des Fisches – Die Notwendigkeit des Gesetzes anhand von Jonah

 „Wo das Gesetz und Euangelium fein eigentlich unterscheiden wird, nehmlich, daß das Gesetz schreckt, verdammet und tödte, das Euangelium aber tröstet, selig und lebendig macht, da bleibt die ganze christliche Lehre rein und lauter, daß man sich dadurch wol alles Aergerniß und Jrrthums erwehren kann. Jtem so kömmet auch dieser Nutz daraus, daß die Christgläubigen

Zitat „Was muss ich tun, um zu glauben?“ – zusehen!

Darum hebt der Glaube nicht an den Werken an, sie machen ihn auch nicht, sondern er muss aus dem Blut, Wunden und Sterben Christi quellen und fliessen, in welchem so du siehst, dass dir Gott so hold ist, dass er auch seinen Sohn für dich gibt, muss dein Herz süß und Gott wiederum hold werden, und also die Zuversicht aus lauter Gunst und Liebe herwachsen, Gottes gegen dir und deiner gegen Gott.

Luther, Von den guten Werken

Zitat Heilsgewissheit – Werke und Glaube

„Wir finden ihrer Viele, die da beten, fasten, stiften, dies und das tun, ein gutes Leben führen vor den Menschen, welche, so du sie fragst, ob sie auch gewiss seien, das es Gott wohlgefalle, was sie also tun, sprechen: ‚Nein’, sie wissen es nicht oder zweifeln daran. […]

Sieh da, alle die gleichen Werke gehen außerhalb des Glaubens, darum sind sie nichts und ganz tot: Denn wie ihr Gewissen gegen Gott steht und glaubt, so sind die Werke auch, die daraus geschehen. Nun ist da kein Glaube, kein gutes Gewissen zu Gott, darum so ist den Werken der Kopf ab, und all ihr Leben und gut nichts. Daher kommt es, dass ich den Glauben so hoch anziehe und solch ungläubige Werke verwerfe, beschuldigen sie mich, ich würde die guten Werke verbieten, so doch ich gerne wollte recht gute Werke des Glaubens lehren.“

Luther, Von den guten Werken.

„Gott, dem der Erden Kreis zu klein, den weder Welt noch Himmel fassen, will in der engen Krippe sein.“

Leider sind die letzten Tage um Einiges arbeitsreicher gewesen als erwartet. Daher hier nur eine kurze Bemerkung, herzliche Wünsche und ein wirklich WUNDERBARES Video von Pastor Hans Fiene, a.k.a. Lutheran Satire. Die Bemerkung: Weihnachten ist zwar schon auf eine gewisse Art die Geburtstagsfeier Jesu, jedoch vielmehr das Gedenken an ein in der gesamten Geschichte der

(Semi)Pelagianismus – Ichschaffdasschonichschaffdasschon oder „Irgendwie muss es doch um mich gehen!“

Zu dem schönem Zitat von studiosus theologicus passt es gut, den ersten Eintrag in unserem Lexicon der wichtigsten Häresien folgen zu lassen, das den von der Kirche als dem Evangelium entgegengesetzt verurteilten, falschen Lehren gewidmet ist. Zum ersten also (in nicht-chronologischer Reihenfolge) Pelagianismus und Semipelagianismus. Und das nicht ohne aktuellen Grund. Am Ende dieses kleinen

Zitat Glaubensentscheidung?

Jetzt, wo Gott mein Heil aus meinem Willen herausgenommen und in seinem Willen aufgenommen hat, und mir nicht um meines eigenen Werkes oder Kurses, sondern um seiner Gnade und Barmherzigkeit willen mich zu retten zugesagt hat, bin ich sicher und gewiss, dass er treu sei und mir nichts vorlügen werde; zumal er so mächtig und groß, dass kein Teufel, keine Widerwärtigkeiten ihn überwinden oder mich ihm entreißen könnten.

 

(At nunc cum Deus salutem meam exta meum arbitrium tollens in suum receperit, et non meo opere aut cursu, sed sua gratia et misericordia promiserit me servare, securus et certus sum, quod ille fidelis sit et mihi non mentietur, tum potens et magnus, ut nulli daemones, nullae adversitates eum frangere aut me illi rapere poterunt.)