Was macht die Kirche zur Kirche? Römisch-katholisches und lutherisches Kirchenverständnis

Wir freuen uns sehr, über einen neuen Mitautor! Tim-Christian Hebold hat sich uns zugesellt. Bis zum Vordiplom Student der katholischen Theologie, nun Evangelische Theologie und Islamische Theologie. Als Christen glauben wir an die eine, heilige, allgemeine und apostolische Kirche. So bekennen es römische Katholiken und Lutheraner mit dem Nizäno-Konstantinopolitanischen Glaubensbekenntnis von 381, das sowohl zum

Kontörtchen, heute im Angebot: Stücke zur freien Wahl

In der Serie „Kontörtchen“ präsentieren wir Ausgewähltes aus der Konkordienformel. Heute soll es uns um die Lehre vom freien Willen, die als zweiter Punkt in der Konkordienformel zu finden ist, gehen. Was hat der Mensch in geistlichen Sachen für Kräfte? Kann er sich aus eigener Kraft die Gnade Gottes aneignen? Kann er den Glauben annehmen?

„Um aber die Wohltat Christi in ihrer Größe zu verstehen, müssen wir zuvor unsere Krankheit erkannt haben“ – Chemnitz biblische Beschreibung der Erbsünde

Schonmal eine Predigt über die Erbsünde gehört? So explizit kommt das vermutlich eher selten vor. Dennoch weiß jeder, der irgendwie mal etwas von der Kirche gehört hat, dass sie die Erbsünde lehrt. Nicht zuletzt kann man in fast jeder Diskussion, in der Nichtkirchler versuchen, nachzuweisen, wie rückständig und böse die Kirche ist, erwarten, dass dieses

Zu Kirche und Bekenntnis – ein Interview mit Philippi

Vor kurzem haben wir Friedrich Adolph Philippi im Zug nach Leipzig getroffen, wo er alte Freunde besuchen wollte. Wir haben die Gelegenheit gleich genutzt, ein paar Fragen loszuwerden: Lieber Herr Philippi, warum, würden Sie sagen, braucht es die Bekenntnisschiften, warum nicht „allein die Schrift“? „ie rechtgläubigen Kirchenväter der ersten vier Jahrhunderte stützten sich gegenüber der

Zum Fest der gnadenreichen Geburt und Menschwerdung Christi

Weihnachten heißt: Gott wird Mensch. Oder, wie die Konkordienformel sagen würde: Es ist unsere Lehre, Glaube und Bekenntnis: 1. Dass die göttliche und menschliche Natur in Christus persönlich vereinigt sind, also daß nicht zwei Christus, einer Gottes, der andere des Menschen Sohn, sondern ein einziger Sohn Gottes und des Menschen Sohn sei (Luk. 1; Röm.

In der Bankreihe beim alten Ägidius: Die drei Arten der Freude und ein seliger Friede

Für den anstehenden vierten Advent hat uns Ägidius Hunnius den Wochenspruch ausgelegt. Er lautet: Freuet euch in dem Herrn allewege, und abermals sage ich: Freuet euch! Eure Güte lasst kund sein allen Menschen! Der Herr ist nahe! Sorgt euch um nichts, sondern in allen Dingen lasst eure Bitten in Gebet und Flehen mit Danksagung vor

Bedford-Strohm verbreitet Irrlehre – Kirche als Change Agent, das kannten auch die Befreiungstheologen

Heinrich Bedford-Strohm (HBS) erzählt natürlich gern und viel, wie es eben das Amt eines Ratsvorsitzenden der EKD ist. In einem Vortrag am 28.09.2019 in Kassel tat er dies zum Thema „Kirche als Change Agent und Hoffnungsträger?“ Dieser Vortrag ist uns aufgefallen, weil er Dinge vermischt, die nicht zusammengehören und so zu Irrlehre führt, die Herrn

Die Ursache aller Streitigkeiten und Fehllehren in der Kirche. Ein Katalog Valentin Ernst Löschers

Wenn es Häresien, Streit und Spaltungen in der Kirche gibt, so verschieden die Themen auch sein mögen, so haben sie doch alle den gleichen Ursprung und wachsen grundsätzlich aus demselben Samen, meint Valentin Ernst Löscher. Gott lässt zwar das Keimen nicht immer zu, vorhanden ist der Same jedoch immer. So viel aus Gottes Wort und

Die drei Fabeln deiner Gabeln

In einem gewissen gemeindlichen Kontext – meist so die eher evangelikalen Richtungen – haben sie Konjunktur: Gabentests. „Finde deine Bestimmung!“, so könnte man das Anliegen verstehen. Das Prinzip: mehr oder weniger nah am Bibeltext werden diverse Gaben identifiziert, mittels eines Fragebogens, den der Interessierte selbst ausfüllt und z.T. durch Fragebögen, die von anderen ausgefüllt werden

When the wheels fall off the tricicle – a short critique of Richard Rohrs hermeneutical triumphirate

Today we want to turn to Richard Rohr for the first time. There is much, much to speak to, but our first point will be regarding the thing he terms “dualism” and frames as a thing which does not account for actual truth and reality, preferring, what he terms “both-and thinking”, and, primarily, part one