Mit Popcorn in der Vorlesung bei Luthardt: Jesus Christus – 3) Die Person Jesu Christi

Was und wie ist das mit dem historischen Jesus? Damit hatte sich der erste Teil des Vortrags beschäftigt. Und: Was können uns die Evangelien denn eigentlich sagen? Das war beim letzten Mal die Frage. Nun aber endlich kommen wir dazu, die eingangs gestellte Frage zu behandeln. Also: Fragen wir die Evangelien nach der Person Jesu!

Die Leber des Papsttums töten – mystischer Martini statt werkgerechter Wasserpredigt

Beim letzten Mal hat uns Valentin Ernst Löscher erzählt, wie das Herz des Papsttums getötet werden kann. Warum nicht weitermachen mit der Leber? Das heißt natürlich, heute geht ums Leben, Genießen und Sichversagen. Aber hören wir Löscher selbst: “Unsere mystische Theologie tötet auch die Leber des Papsttums, die ihm alle Kraft gibt, nämlich das Opus

Gott bricht die menschengemachten Stützen – Luthardts Neujahrspredigt

Das Ende des alten und der Anfang des neuen Jahres stehen uns bevor. Wie wird es werden und wohin sollen wir schauen? Fragen wir Christoph Ernst Luthardt: Text: Exodus 20, 2.3 Ich bin der Herr, dein Gott, Du sollst keine anderen Götter neben mir haben. Als Israel am Fuße des Sinai stand, da stand es

An Weihnachten geht es um Corona und Trost, dass alles gut wird. – Ach, halt, warte …..

Es wird Weihnachten, zum sechsten Mal für unseren Blog. Einiges gibt es hier schon zu dem Thema und weil man im Homeoffice schlecht Podcasten kann, heute ein paar Gedanken schriftlich dahingeschludert. Viel hört man heute von Weihnachten, obwohl man an Weihnachten recht wenig hören wird. In einem bischöflichen Grußwort las ich heute von nach oben

Mit Popcorn in der Vorlesung bei Luthardt: Jesus Christus – 2) Die Evangelien

“Fragen wir die Evangelien nach der Person Jesu!” – So hatte der Abschnitt zum letzten Mal geendet. Aber zuvor ist zu fragen, was uns die Evangelien denn eigentlich sagen können. Denn es kann ja viel in ihnen stehen – wenn alles erfunden ist, dann ist die Menge irrelevant. Auch heute kommen wieder Renan, Strauß und

Mit Popcorn in der Vorlesung bei Luthardt: Jesus Christus – 1) Der historische Jesus

Advent heißt, auf die Wiederkunft Christi warten und sich dabei seine Ankunft in diese Welt zu vergegenwärtigen. Denn die Erinnerung an seine Geburt – Weihnachten – ist zugleich ein Ausblick: Jesus kommt wieder, diese Welt zu erlösen. Egal wie verrückt die Zeiten scheinen mögen, diese Welt ist nicht das Ende, auch wenn sie am Ende

Sieben Regeln zum Lesen der Schrift – in der Bankreihe bei Delitzsch

Franz Delizsch predigte 1852 über das Lesen der heiligen Schrift. Dabei stellte er sieben Regeln auf, wie man sie heilsam lesen soll. Eingangs hält er fest: Die Schrift ist für das geistliche Leben das, was die Sonne für das natürliche Leben ist – Grundlage, ohne die nichts wachsen kann. Als eine solche Sonne “empfängt sie

Das Herz des Papsttums töten, oder: Warum wahre Mystik lutherisch ist

Was das geistliche Leben betrifft, wird die evangelische bzw. lutherische Kirche oft als recht arm wahrgenommen. Keine Stundengebete, keine Ikonen, keine Bekreuzigung. Denn: Stundengebete und Bekreuzigung, auch Bildmeditation, diese Dinge gibt es alle, aber sie sind oft nicht bekannt, oder werden doch eher mit anderen Konfessionen verbunden. Das ist natürlich nicht die Folge der lutherischen

“Eine Stimme des Evangeliums” – über Beichte und das Sakrament der Absolution

So sind nun rechte Sakramente die Taufe und das Nachtmahl des Herrn, die Absolution. Apologie der CA, Artikel 13, Von den Sakramenten und ihrem rechten Gebrauch In jedem guten Mafiafilm geht der (italienische) Gangster beim katholischen Priester im Beichtstuhl zur Beichte, und dann folgt entweder ein psychotherapeutisches Gespräch, ein weiser Lebensrat oder der Priester hört

Pflanzen, Gießen, Benennen? – Über christliche Konfessionen

Alle Jahre wieder gibt es irgendwo ein neues Ökumene-Papier, was mal wieder die große Einigkeit beteuert. Das ist so erwartbar, dass eine Nachricht wie die, dass der Ratsvorsitzende der EKD auf gemeinsames Abendmahl (mit den römischen Katholiken) hofft, eigentlich keinen Neuigkeitswert hat. Die Abgrenzung christlicher Konfessionen voneinander steht mindestens seit den großen Ökumene-Bewegungen, also seit