Sakramentsersatz, für dritte – Das äußere Wort Gottes. Die Grenze, die das Christentum heute teilt, ist die der abgeschlossenen und der fortwährenden Offenbarung

Und unabhängig von den Versuchen des begrifflichen Denkens, das Geheimnis der Person Jesu völlig zu erschließen, ist der Glaube und das Bekenntnis der Kirche. Hierin sind die verschiedenen Kirchen eins. Die Lehrdifferenzen in dieser Frage sind von geringer Bedeutung gegenüber den Übereinstimmungen im Glauben. Die Christen aller Kirchen beugen gemeinsam ihre Knie im Namen Jesu.

Weissagungen, ein Einigungsband der Schrift – zum Todestag Franz Delitzschs

Am 26. Februar 1890, in seinem Todesjahr und nur wenige Tage vor seinem Tod vollendete der Leipziger lutherische Theologe Franz Delitzsch sein Buch „Messianische Weissagungen in geschichtlicher Folge“. Darin analysierte er die messianischen Prophezeiungen des Alten Testaments und arbeitete so den engen Bezug desselben zu Christus heraus. Zum Andenken an seinen Todestag am 4. März

Sakramentsersatz die Zweite – Lobpreis und Abendmahl

Vor einer ganzen Weile schon haben wir über den ersten Sakramentsersatz geschrieben: Unserer Meinung nach das „Übergabegebet“, das den Anfangspunkt der Identität als Christ und den Grund Heilsgewissheit da ausfüllt, wo die Taufe, Ihrer Eigenschaft als gottgewirktes Sakrament theologisch beraubt, ihn hat räumen müssen. Doch nicht nur sie wird in den Denominationen, die aus dem

Glaube nimmt gefangen. Oder macht er frei? Ein neues altes Buch weiß bescheid

Der Freimund-Verlag hat eine neue Ausgabe von Luthers „Von der Freiheit eines Christenmenschen“ herausgebracht. Luthers Buch ist ein zeitloser Klassiker unbedingt zu empfehlender lutherischer Literatur. Die neuendettelsauer Ausgabe ist zweispaltig aufgebaut: Links ein Faksimile des achten Drucks von 1521 (durch Melchior Lotter), rechts die Wiedergabe des Textes in Antiqua (statt Frakturschrift) und unter Verwendung heutiger

Episode #23: Über die modernen Weltanschauungen “Rationalismus in der Kirche” Teil 2 – C.E. Luthardt

Im zweiten Teil des Vortrags geht Luthardt auf die Theologie und praktischen Ziele des zu seiner Zeit modernen Rationalismus ein. Der ist heute noch immer aktuell: Z.b. das Verwenden wohlbekannter Worte unter kaum öffentlich kommunizierter vollkommener semantischer Umdeutung: Offenbarung, Erlösung, Reich Gottes sind Schlagwörter dieses Rationalismus. Klingt ja ganz wunderbar fromm! Luthardt erklärt uns, was

Kalter Wind für die Kirche oder: Herr Harnack, was ist wirklich wichtig?

Nach unserem letzten Interview mit dem alten Dorpater hat uns Theodosius noch einen kleinen ergänzenden Brief geschickt, in dem er über den aktuellen Zustand der Kirche schreibt: „Man wirft sich gern auf sekundäre Fragen, weil sie Raum zur Geltendmachung des Eigenen und Besonderen geben, und man ist nur zu bald bei der Hand, solche Fragen

Episode #22: Über die modernen Weltanschauungen „Rationalismus in der Kirche“ Teil 1 – C.E. Luthardt

Endlich wieder ein Pod!! Es wird einiges zum Schmunzeln geben, was man bei einem über 100 Jahre alten Vortrag nicht erwartet. Hier die erste Hälfte von Vortrag 3, es werden viel Verschlimmbesserungen was Predigten und Kirchenlieder angeht zitiert. Luthardts Fazit zum „älteren Rationalismus“: Er ist an seiner Armseligkeit zu Grunde gegangen. Lasst uns alles daran

Mit Popcorn in der Vorlesung bei Luthardt: Jesus Christus – 3) Die Person Jesu Christi

Was und wie ist das mit dem historischen Jesus? Damit hatte sich der erste Teil des Vortrags beschäftigt. Und: Was können uns die Evangelien denn eigentlich sagen? Das war beim letzten Mal die Frage. Nun aber endlich kommen wir dazu, die eingangs gestellte Frage zu behandeln. Also: Fragen wir die Evangelien nach der Person Jesu!

Die Leber des Papsttums töten – mystischer Martini statt werkgerechter Wasserpredigt

Beim letzten Mal hat uns Valentin Ernst Löscher erzählt, wie das Herz des Papsttums getötet werden kann. Warum nicht weitermachen mit der Leber? Das heißt natürlich, heute geht ums Leben, Genießen und Sichversagen. Aber hören wir Löscher selbst: „Unsere mystische Theologie tötet auch die Leber des Papsttums, die ihm alle Kraft gibt, nämlich das Opus

Gott bricht die menschengemachten Stützen – Luthardts Neujahrspredigt

Das Ende des alten und der Anfang des neuen Jahres stehen uns bevor. Wie wird es werden und wohin sollen wir schauen? Fragen wir Christoph Ernst Luthardt: Text: Exodus 20, 2.3 Ich bin der Herr, dein Gott, Du sollst keine anderen Götter neben mir haben. Als Israel am Fuße des Sinai stand, da stand es