Kartenhaus II: Warum die Schlange spricht – Teil 2 der Analyse des Worthausvortrags „Die Sache mit der Schlange“

Nun hier also noch der zweite Teil der Analyse, mit folgenden Teilen:

1) Basisinformation „Tier- und Pflanzengeschichten im Orient und der Bibel“ (Es gibt ganz viele und nie sind sie wortwörtlich zu verstehen)
2) Basisinformation „Innerer Dialog/Monolog“ (Den gibt es als Stilmittel im Orient nicht, daher muss es sich hier um einen inneren Dialog handeln)
3) Fazit der Einleitung

Zusammenfassend müssen wir festhalten: Es wurde hier nicht ein konkreter Text als Untermauerung der Vielzahl an Behauptungen (Über automatisches Rezeptionsverhalten etc.) vorgebracht. Auch wurde das Hauptargument der Alten Kirche bezüglich der Berechtigung der Annahme einer Besessenheit der Schlange falsch dargestellt (es wäre wegen ihrer Klugheit, tatsächlich jedoch aufgrund des im Text offenen Problems, wie ein „Tier des Feldes“ sprechen und das auf so einem Niveau kann). Das Argument der Unmöglichkeit einer Auslegung der Bibel mit der Bibel aufgrund der zeitlichen differenzen bei der Entstehung der Texte ist stichhaltig, jedoch nur unter Aufgabe bzw. Einschränkung der Tatsächlichkeit der konkreten Selbstoffenbarung Gottes in der Geschichte gemäß des Selbstverständnisses der biblischen Bücher & der Gottmenschlichkeit Christi, sofern es um die von ihm in der Schrift aufgezeichneten Worte geht. Der Vortrag rüttelt also an weit mehr, als es auf den ersten Blick scheinen mag. Denn, wenn die Sünde einfach so da war, wozu kam Christus und starb?

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