Kartenhaus: Warum die Schlange spricht – Analyse des Worthausvortrags „Die Sache mit der Schlange“ – Teil 1

Ein Projekt, das schon lange in der Schublade lag. Es werden Auszüge des vorbereitenden Teils des Vortrags „Die Sache mit der Schlange“ von Prof. Dr. Zimmer bei Worthaus analysiert. Konkret gibt es in diesem Teil eine Darstellung der Schlange als klügstes Tier, die dem Strohmannargument, die Auslegung, dass der Teufel durch die Schlange spricht, würde von kirchenväterlicher Seite mit der besonderen Schläue des Tieres begründet, entgegengebracht wird. Zweitens gibt es eine interessante Aufzählung der Erwähnungen des Teufels. Der Vortrag wurde veröffentlicht, als noch folgendes Zitat auf der Worthausseite zu lesen war:

 Worthaus ist ein 2010 ins Leben gerufenes Experiment. Es ist der Versuch, einen unverstellten Blick auf die biblischen Texte und den Menschen zu gewinnen, an dessen Geburt sich nicht nur unsere Zeitrechnung orientiert. In aller denkerischen Freiheit wird mit Mitteln des Verstands, der Wissenschaft und des Herzens daran gearbeitet, einen neuen, authentischen Zugang zu den christlichen Quellen zu finden. Dabei steht bewusst alles zur Disposition. Alles auf null. In gewisser Hinsicht beginnt alles von vorn. Es gibt keine Tabus. Es gibt keine Denk- und Sprechverbote. Es gibt keine vorbestimmten Resultate. Vielleicht landet Worthaus irgendwann bei Altbekanntem, vielleicht aber auch ganz woanders. Das Ziel der Reise ist unbekannt.

Ca. 2014 war es zu finden unter: http://worthaus.org/worthaus/idee/

Jedoch muss konstatiert werden, dass man, jedenfalls der behandelte Vortrag, keineswegs aus einer theologische Tabula Rasa heraus an den Text herantritt, sondern eine dezidiert psychologisiernde oder tiefenpsychologische Hermeneutik betreibt, diese aber als „natürlichen“ Textinhalt darzustellen versucht.

Hier noch die Predigt von Luther zu 1. Mose 3.

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